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12 Juli 2005

Deutsch als Fremdsprache

Das Leben ist furchtbar ungerecht zu mir. Nicht nur, dass es mich nicht reich und auch nicht berühmt gemacht hat - es hat sich auch noch eine andere harte Prüfung für mich ausgedacht:

Ich bin ein Zahlen-in-der-Reihenfolge-wie-ich-sie-höre-Aufschreiber.

Folgende Situation am Telefon :
Ich: "Ich rufe Sie gleich zurück, Herr Bronski*. Ich habe gerade die Praktikantin unterm Schreibtisch. Wie kann ich Sie erreichen?"
Herr Bronski: "Ich bin noch bis 20 Uhr im Büro. Meine Nummer ist die Null Fünfunddreißig Achtundfünfzig Zweiundvierzig Dreihundertsechsundzwanzig*"

Ich schreibe also in dieser Reihenfolge:
0 5 3 8 5 2 4 3 6 2 folgende Nummer auf:
0 3 5 5 8 4 2 3 2 6

Wie ich das mache? Da bin ich Fuchs! Ich lasse einfach - quasi vorausschauend (!) - Platz zwischen den Ziffern und schreibe dann den Zehner vor den Einer.
Leider klappt das nicht immer. Wo wir wieder bei der Schuldfrage angekommen sind. Einen Gen- oder sonstigen Defekt bei mir möchte ich aus erfindlichen Gründen ausschließen. Bleiben also nur "die Anderen".
Bei meinen linguistischen Nachforschungen fiel mir auf, dass es mal wieder ein hausgemachtes Problem der Deutschen zu sein scheint (auch wenn es von der Majorität vielleicht nicht als solches wahr genommen wird aber einfach um die Standortdiskussion mal wieder ein bisschen voranzutreiben).
Blicke ich z.B. zu den Inselaffen unseren angelsächsischen Freunden, wird deutlich, dass es auch anders geht: "Twenty-Five", "Eighty-Six" oder "Thirty-One" heißt es da. So einfach.

Bei der nächsten deutschen Sprachreform bitte berücksichtigen, liebe Verantwortliche. Danke.

*Daten anonymisiert

1 Comments:

Anonymous Anonym said...

Das ist kein hausgemachtes Deutsches Problem, sondern allenfalls ein Relikt aus der Vorzeit, das sich nur im Deutschen noch ausdauernd hält. So war das früher (also bis ins 19. Jh.) nämlich in vielen germanischen Sprachen üblich! Im Englischen beispielsweise war "five-and-twenty" durchaus gebräuchlich. Zum Nachweis lese man Charles Dickens. In der älteren schwedischen Literatur findet man die analoge Konstruktion.

21 Mai, 2007 22:35  

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